Der Beginn: Fahrräder für die Herkulesstraße in Köln

Unser Pilotprojekt konnte 2013 schnell gefunden werden:
Wir wollen Fahrräder für Menschen, die in einer Erstaufnahmestelle leben, keinen Zugang zum Fahrrad haben und demnach keine Erkundung ihrer neuen Heimat möglich ist.

Mit analogen Aushängen in Cafés, Kneipen und Arbeitsplätzen riefen wir zu Fahrradspenden auf. Die Mundpropaganda tat ihr übriges. So lud uns Jana zu sich ins Köln Campus Studio ein, um dort von unserem Pilotprojekt zu erzählen.

Wir sammelten und sammelten von Kinder- bis hin zu schicken Rennrädern – alles, was noch als halbwegs fahrtüchtig gilt. Ein, zwei Schätzchen, die absolut gut in Schuss waren, haben wir – nach Absprache mit der*dem Spender*in – verkauft und somit unser Budget für Ersatzteile, Fahrradschlösser, bunte Klingeln aufstocken können.

Neben Sammeln war auch das Reparieren von Fahrrädern ein großer Teil unseres Projektes. Weil wir aber nicht alles wissen können, möchten wir uns an dieser Stelle besonders bei Bernhard und seiner Fahrradwerkstatt bei der Feuerwache bedanken. 

Nach fünf fahrradlastigen Wochen – die schweiß- und liebesgetränkt waren – war es soweit: die gespendeten Fahrräder waren fahrbereit. Gesäubert und bestückt mit einem Faradgang-Aufkleber waren sie parat für die Übergabe.

Im Vorfeld sprachen wir mit verschiedenen Sozialarbeiter*innen und kamen so mit der Notaufnahmestelle in der Herkulesstraße in Köln zusammen.

Freunde und Helfer für die Übergabe waren schnell gefunden und unsere Faradgang Happy-Mass konnte in Ehrenfeld beginnen:

© Faradgang e.V. 2016